Angebote zu "Optimierung" (12 Treffer)

Kategorien

Shops

Heisele, Alexander: Spurenstoffelimination durc...
32,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Erscheinungsdatum: 20.03.2014, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Spurenstoffelimination durch Ozon, Titelzusatz: Optimierung der Ozondosierung mittels UV-Messungen zur Elimination von Mikroverunreinigungen aus kommunalem Abwasser, Autor: Heisele, Alexander, Verlag: AV Akademikerverlag, Sprache: Deutsch, Rubrik: Bau- und Umwelttechnik, Seiten: 88, Informationen: Paperback, Gewicht: 147 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Optimierung der mechanischen Vorreinigungsstufe...
35,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Optimierung der mechanischen Vorreinigungsstufe kommunaler Abwasserbehandlungsanlagen ab 35 € als Taschenbuch: Wasser Abwasser Umwelt. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Biologie,

Anbieter: hugendubel
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Spurenstoffelimination durch Ozon
32,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Spurenstoffelimination durch Ozon ab 32.95 € als Taschenbuch: Optimierung der Ozondosierung mittels UV-Messungen zur Elimination von Mikroverunreinigungen aus kommunalem Abwasser. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Technik,

Anbieter: hugendubel
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Spurenstoffelimination durch Ozon
32,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Spurenstoffelimination durch Ozon ab 32.95 EURO Optimierung der Ozondosierung mittels UV-Messungen zur Elimination von Mikroverunreinigungen aus kommunalem Abwasser

Anbieter: ebook.de
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Beitrag zur Entwicklung, Optimierung und Simula...
48,79 € *
ggf. zzgl. Versand

Durch steigende Anforderungen finden stetig neue Verfahren wie die Membrantrenntechnik Einzug in den Bereich der Abwasseraufbereitung. Insbesondere Hybridverfahren und Prozesse zur dezentralen Abwasserbehandlung rücken deutlich stärker in den Blickpunkt der Experten.Der untersuchte Membranbioreaktor Bio-Filt ® wurde in enger Zusammenarbeit der Firma Rochem UF-Systeme mit dem Arbeitsbereich Verfahrenstechnischer Apparatebau der TU - Hamburg-Harburg speziell für die Abwasseraufbereitung an Bord von Schiffen entwickelt. Die besonderen Vorteile von Membranbiorektoren liegen in der Tatsache, dass Feststoffe vollständig zurückgehalten werden können und der Ablauf keimfrei erfolgen kann. Hohe Abbauraten und hohe Raumbelastungen sind bei gleichzeitig geringer Überschussschlammproduktion möglich.Während dieser Arbeit wurde die Entwicklung des Membranbioreaktors Bio-Filt ® bis zum großtechnischen Einsatz wissenschaftlich begleitet. Dies umfasste anfangs den Test einer Anlage im Technikumsmaßstab mit künstlichem Abwasser, die für den Einsatz mit kommunalem Abwasser optimiert wurde. Im weiteren Verlauf erfolgte der Aufbau einer Pilotanlage auf einem kommunalen Klärwerk, wodurch der Betrieb mit kommunalem Abwasser möglich wurde. Wichtig für die Analyse von Betriebszuständen und die Optimierung des Anlagensystems war die Durchführung von verschiedenen Experimenten zum Abbauverhalten und zur Überschussschlammproduktion sowie zum Permeatflussverhalten der Membraneinheit. Der Membranbioreaktor Bio-Filt ® zeichnete sich im Verlauf der Untersuchungen insbesondere dadurch aus, dass bei sehr geringen hydraulischen Verweilzeiten von etwa 2,5 h langfristig ein CSB-Abbau von 95% erreicht werden konnte. Die Überschussschlammproduktion lag mit 0,01 - 0,2 kgTS/kgCSBel im unteren bis mittleren Bereich und wurde im Wesentlichen durch die Schlammbelastung beeinflusst. Zudem war eine sorgfältige Schlammcharakterisierung bedeutsam für das Verständnis zu Zusammenhängen der Strömungseigenschaften des Fluids. Der im Bioreaktor enthaltene Belebtschlamm wies durch die Cross-Flow-Überströmung der Membran kleinere Flockenstrukturen und damit eine geringere Viskosität auf als der Schlamm vergleichbarer Anlagen, die mit getauchten Membranen betrieben werden. Neben verfahrenstechnischen Beeinflussungen konnte der durchschnittliche Permeatfluss ohne chemische Reinigung von etwa 30 l/m 2 h über längere Zeiträume gehalten werden. Weiterhin wurde die Güte des Sauerstoffeintrags in das Anlagensystem näher untersucht.Am Ende stand die Entwicklung von Simulationsmöglichkeiten von Membranbioreaktoren. Die erhaltenen experimentellen Daten wurden zur Grundlage für die Modellbildung herangezogen, um aussagefähige Gleichungen für verschiedene Betriebszustände des Membranbioreaktors gewinnen und Simulationen durchführen zu können. Insbesondere der zeitliche Verlauf des Permeatflusses konnte unter Zuhilfenahme einer geeigneten Gleichung für die Belebtschlammviskosität bei verschiedenen Betriebsbedingungen zufriedenstellend abgebildet werden. Eine Parameteranpassung des Modells für den Betrieb der Anlage an Bord eines Schiffes mit dem dortigen Schwarzwasser, das höher konzentriert vorliegt als das untersuchte Abwasser, muss erfolgen, um Optimierungen hinsichtlich der dortigen Betriebsweise vornehmen zu können.Mit Hilfe dieses Vorgehens konnte das entwickelte Anlagensystem bereits erfolgreiche technische Anwendung bei der Aufbereitung von Abwässern insbesondere an Bord von Kreuzfahrtschiffen finden.Mit der Entwicklung des Bio-Filt ® -Systems wird ein Beitrag zum Umweltschutz der Meere geleistet, da geringe Ablaufwerte auch bei rauer See gewährleistet werden können und kein weiterer Eintrag von Desinfektionsmitteln notwendig ist. Es ist daher zu erwarten, dass sich dieses Verfahren in diesem Bereich etablieren wird und im Zuge fallender Membranwechselkosten neue Felder erschließt.

Anbieter: Dodax
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Bemessungsgrundlagen für die anaerobe Ammoniumo...
45,80 € *
ggf. zzgl. Versand

„Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss“ (Richtlinie 2000/60/EG des europäischen Parlaments und des Rates). In diesem Sinne ist es unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und der Ressourcenschonung wichtig, auch bereits effiziente Abwasserbehandlungssysteme weiter zu entwickeln.Einen bedeutenden Faktor zur Entlastung der Flüsse stellen niedrige Ablaufwerte der Kläranlagen in die Gewässer dar. Hierbei spielen insbesondere die Parameter Stickstoff und Phosphor eine entscheidende Rolle, da sie limitierende Nährstoffe für Pflanzen darstellen. In höherer Konzentration können diese in Fließgewässern, größtenteils in den warmen Monaten, zur Eutrophierung führen. Mikrobiologische Abbauprozesse, die in eutrophierten Gewässern vermehrt auftreten, führen zu Fischsterben in Folge der Sauerstoffzehrung. Daher ist Stickstoff ein relevanter Teil der Abwasserbehandlung. In kommunalen Kläranlagen wird Stickstoff hauptsächlich über die klassische biologische Prozesskombination Nitrifikation/Denitrifikation eliminiert. Hierbei wird Ammonium durch nitrifizerende Bakterien (autotroph) zuerst über Nitrit zu Nitrat oxidiert. Durch denitrifizierende Bakterien werden unter anaeroben Bedingungen NO3-N über die Zwischenprodukte NO2-N und NO/N2O zu Luftstickstoff reduziert. Diese heterotrophen Mikroorganismen benutzen für den Abbau des Nitrats organische Kohlenstoffverbindungen, die als Elektronenspender dienen. Für die Reinigung von stark ammoniumhaltigen bzw. Abwässern mit ungünstigem C/N-Verhältnis wie z. B. in Sickerwasserbehandlungsanlagen können erhebliche Schwierigkeiten entstehen. Für die Aufrechterhaltung des Betriebes wird daher immer eine weitere Kohlenstoffquelle benötigt. Alternativen, um den Bedarf an Kohlenstoff zu reduzieren, sind abgewandelte Verfahren wie die Nitritation/Denitritation. Für die Nitritation wird der Prozess nach dem ersten Prozessschritt unterbrochen, sodass hierbei gebildetes Nitrit in einem zweiten Schritt, analog zur Denitrifikation, durch heterotrophe Mikroorganismen unter Produktion von molekularem Stickstoff reduziert werden kann. Bei diesem Verfahren lassen sich bei hochstickstoffhaltigen Abwässern bereits erhebliche Kostenreduzierungen erreichen, da etwa 25 % des Sauerstoffbedarfs und ca. 40 % des Kohlenstoffbedarfs im Vergleich zur Nitrifikation/Denitrifikation eingespart werden können (Abeling et al. 1992).Neben der Nitritation/Denitritation existiert eine weitere Möglichkeit Ammonium über das Zwischenprodukt Nitrit aus dem Abwasser zu entfernen, die so genannte Deammonifikation. Van de Graaf et al. (1990) berichteten erstmals von einer Ammoniumelimination unter anaeroben Bedingungen bei einer gleichzeitigen Nitrit- bzw. Nitratreduktion mit N2 als Hauptendprodukt und schlossen dabei die Nitrifikanten als verantwortliche Mikroorganismen aus. Bei diesem Prozess wird Ammonium zunächst aerob zu ca. 50 % zu Nitrit oxidiert und danach unter anoxischen Milieubedingungen Nitrit mit Ammonium direkt zu elementarem Stickstoff umgesetzt. Der anoxische Teilschritt ist auch als ANAMMOX-Prozess (Anaerobe Ammonium Oxidation) bekannt. Die Umsetzung wird von autotrophen Organismen durchgeführt, d.h. es wird kein organischer Kohlenstoff für den Zellaufbau benötigt. Die Nachteile durch Nitrifikation/Denitrifikation oder Nitritation/Denitritation – begrenzte Säurekapazität und Mangel an organischen Kohlenstoffverbindungen – fallen demnach weniger bzw. gar nicht ins Gewicht.Der Anammox-Prozess wird mittlerweile im Bereich der kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen für Teilstromwasser aus der Schlammbehandlung eingesetzt. Dabei wird das Ammonium entweder im Teilstrom lediglich zu Nitrit oder Nitrat oxidiert oder der Stickstoff wird im Teilstrom vollständig aus dem Abwasser entfernt, entweder mittels Nitrifikation/Denitrifikation, Nitritation/Denitritation oder Deammonifikation. Weitere Anwendungsmöglichkeiten des Prozesses liegen in der Behandlung von Industrieabwässern. In diesen liegt hauptsächlich Stickstoff in Form von Ammonium vor (Mudrack und Kunst, 1997).Eine weitere Nutzungsmöglichkeit für den Anammox-Prozess ergibt sich bei der Behandlung von Deponiesickerwasser. Da abgelagerte Stoffe i.d.R aus sehr unterschiedlichen Fraktionen bestehen, findet sich im Sickerwasser eine sehr vielschichtige Fracht von Schadstoffen. Neben den organischen Stoffen, die in Form von Summenparametern wie „Gesamter organisch gebundener Kohlenstoff“ (total organic carbon – TOC), Chemischer Sauerstoffbedarf“ (CSB)“, BSB5 und „Adsorbierbare organisch gebundene Halogene“ (AOX) bestimmt werden, ist insbesondere die Stickstofffracht von Bedeutung. Der Stickstoff liegt meistens als Ammoniumstickstoff oder organisch gebunden vor. Bis zur Einhaltung des Einleitungsgrenzwertes von 70 mg/l für Gesamtstickstoff (ABWV, 2005) wird eine Nachsorgezeit von 120 bis 450 Jahren prognostiziert (Koss und Trapp, 2003). Daher ist Stickstoff für den Behandlungszeitraum nach dem gegenwärtigen Rechtsverständnis der relevante Parameter für die Dauer der Nachsorge.Im Februar 2000 wurde für die Sickerwässer aus der Zentraldeponie Emscherbruch (ZDE) eine Sickerwasserreinigungsanlage (SiWA) errichtet. Der Anlagenteil zur Behandlung von Sickerwasser der ZDE lässt sich in vier Stufen einteilen: Zulauf, biologische Stufe, Ultrafiltration und Aktivkohleadsorption. Im Zuge der Optimierung der SiWA wurde der Anammox-Prozess sowohl in der Belebtschlammbiologie als auch auf der Aktivkohle etabliert.

Anbieter: Dodax
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Optimierung der biologischen Abwasserreinigung
61,90 € *
ggf. zzgl. Versand

Um heutige Anforderungen an geklärtes Abwasser zu erfüllen, müssen die eingesetzten Prozesse in bestehenden städtischen Kläranlagen optimiert werden. Diese Arbeit behandelt die Optimierung der Stickstoffentfernung und des Energiebedarfs der biologischen Abwasserreinigung im Klärwerk Ruhleben, Berlin. Durch dynamische Simulation werden verschiedene Szenarien entwickelt und geeignete Parameter herausgearbeitet, um die Zielvorgaben zu erfüllen. Konkret werden die Nitratkonzentration in der Denitrifikationszone zum Steuern des Rezirkulationsstroms und eine zuflussabhängige Belüftungsreduktion zur Ermöglichung der simultanen Denitrifikation untersucht. Diese Steuerungen werden in der realen Anlage implementiert und im Vergleich zu einer Referenz ausgewertet.

Anbieter: Dodax
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Schmid-Schmieder, V: Biologische Reinigungsmeth...
61,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

In dem vorliegenden aktuellen Werk werden verfahrenstechnische Lösungen zwecks Optimierung bzw. Erweiterung bestehender Anlagen der kommunalen und industriellen Abwasser- und Abfallbehandlung sowie für Neukonzeptionen mittels Integration innovativer und wirtschaftlich interessanter Technologien in Form von Biofilm- und Desintegrationsverfahren dargestellt. Die Bandbreite der näher untersuchten Einsatzmöglichkeiten beginnt bei der kommunalen Abwasserreinigung mit den Schwerpunkten der biologischen Stickstoff- und Phosphatelimination (Biofilm (Schwebebett-/Festbettsystem) –verfahren, Biofiltrationen) bis hin zu dem Bereich der industriellen Abwasserbehandlung (aerobe NH4-N- Eliminierung, anaerobe Reinigungsverfahren). Bei der Abfallbehandlung zeigen sich in der kommunalen (Bio)Schlammbehandlung signifikante Einsatzpotentiale der Desintegrationsverfahren, während auf dem Gebiet der industriellen biologischen Abfallbehandlung beim Einsatz von Vergärungsmethoden mit dem Ziel einer möglichst hohen Biogasproduktion Biofilmsysteme zur Immobilisierung der anaeroben Bakterien beitragen. Die Zielsetzung des Buches ist in der verstärkten Nutzung der erläuterten Technologien seitens Anlagenplanern, Konstrukteuren, Verfahrensingenieuren, Biotechnologen sowie Betriebsleitern in den diversen Bereichen der Abwasser- und Abfallbehandlung zu sehen, um technisch und wirtschaftlich interessante Lösungen erarbeiten zu können.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot
Beitrag zur Entwicklung, Optimierung und Simula...
61,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Durch steigende Anforderungen finden stetig neue Verfahren wie die Membrantrenntechnik Einzug in den Bereich der Abwasseraufbereitung. Insbesondere Hybridverfahren und Prozesse zur dezentralen Abwasserbehandlung rücken deutlich stärker in den Blickpunkt der Experten. Der untersuchte Membranbioreaktor Bio-Filt ® wurde in enger Zusammenarbeit der Firma Rochem UF-Systeme mit dem Arbeitsbereich Verfahrenstechnischer Apparatebau der TU - Hamburg-Harburg speziell für die Abwasseraufbereitung an Bord von Schiffen entwickelt. Die besonderen Vorteile von Membranbiorektoren liegen in der Tatsache, dass Feststoffe vollständig zurückgehalten werden können und der Ablauf keimfrei erfolgen kann. Hohe Abbauraten und hohe Raumbelastungen sind bei gleichzeitig geringer Überschussschlammproduktion möglich. Während dieser Arbeit wurde die Entwicklung des Membranbioreaktors Bio-Filt ® bis zum grosstechnischen Einsatz wissenschaftlich begleitet. Dies umfasste anfangs den Test einer Anlage im Technikumsmassstab mit künstlichem Abwasser, die für den Einsatz mit kommunalem Abwasser optimiert wurde. Im weiteren Verlauf erfolgte der Aufbau einer Pilotanlage auf einem kommunalen Klärwerk, wodurch der Betrieb mit kommunalem Abwasser möglich wurde. Wichtig für die Analyse von Betriebszuständen und die Optimierung des Anlagensystems war die Durchführung von verschiedenen Experimenten zum Abbauverhalten und zur Überschussschlammproduktion sowie zum Permeatflussverhalten der Membraneinheit. Der Membranbioreaktor Bio-Filt ® zeichnete sich im Verlauf der Untersuchungen insbesondere dadurch aus, dass bei sehr geringen hydraulischen Verweilzeiten von etwa 2,5 h langfristig ein CSB-Abbau von 95% erreicht werden konnte. Die Überschussschlammproduktion lag mit 0,01 - 0,2 kgTS/kgCSBel im unteren bis mittleren Bereich und wurde im Wesentlichen durch die Schlammbelastung beeinflusst. Zudem war eine sorgfältige Schlammcharakterisierung bedeutsam für das Verständnis zu Zusammenhängen der Strömungseigenschaften des Fluids. Der im Bioreaktor enthaltene Belebtschlamm wies durch die Cross-Flow-Überströmung der Membran kleinere Flockenstrukturen und damit eine geringere Viskosität auf als der Schlamm vergleichbarer Anlagen, die mit getauchten Membranen betrieben werden. Neben verfahrenstechnischen Beeinflussungen konnte der durchschnittliche Permeatfluss ohne chemische Reinigung von etwa 30 l/m 2 h über längere Zeiträume gehalten werden. Weiterhin wurde die Güte des Sauerstoffeintrags in das Anlagensystem näher untersucht. Am Ende stand die Entwicklung von Simulationsmöglichkeiten von Membranbioreaktoren. Die erhaltenen experimentellen Daten wurden zur Grundlage für die Modellbildung herangezogen, um aussagefähige Gleichungen für verschiedene Betriebszustände des Membranbioreaktors gewinnen und Simulationen durchführen zu können. Insbesondere der zeitliche Verlauf des Permeatflusses konnte unter Zuhilfenahme einer geeigneten Gleichung für die Belebtschlammviskosität bei verschiedenen Betriebsbedingungen zufriedenstellend abgebildet werden. Eine Parameteranpassung des Modells für den Betrieb der Anlage an Bord eines Schiffes mit dem dortigen Schwarzwasser, das höher konzentriert vorliegt als das untersuchte Abwasser, muss erfolgen, um Optimierungen hinsichtlich der dortigen Betriebsweise vornehmen zu können. Mit Hilfe dieses Vorgehens konnte das entwickelte Anlagensystem bereits erfolgreiche technische Anwendung bei der Aufbereitung von Abwässern insbesondere an Bord von Kreuzfahrtschiffen finden. Mit der Entwicklung des Bio-Filt ® -Systems wird ein Beitrag zum Umweltschutz der Meere geleistet, da geringe Ablaufwerte auch bei rauer See gewährleistet werden können und kein weiterer Eintrag von Desinfektionsmitteln notwendig ist. Es ist daher zu erwarten, dass sich dieses Verfahren in diesem Bereich etablieren wird und im Zuge fallender Membranwechselkosten neue Felder erschliesst.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 12.07.2020
Zum Angebot